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Sigmund Freud


30 Jahre lang habe ich die weibliche Seele studiert. Aber das Geschlechtsleben des erwachsenen Weibes ist für mich nach wie vor ein rätselhafter dunkler Kontinent." - Freud.


Sigmund Freud ( 6. Mai 1856 in Freiberg, Mähren damals Kaisertum Österreich, tschechisch Příbor;  23. September 1939 in London), ursprünglich Sigismund Schlomo Freud, war ein bedeutender österreichischer Arzt, Tiefenpsychologe und Religionskritiker, der als Begründer der Psychoanalyse weltweite Bekanntheit erlangte. Freud gilt als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts; seine Theorien und Methoden werden bis heute kontrovers diskutiert. Freud wurde als Sohn jüdischer Eltern geboren, deren Vorfahren im 14./15. Jahrhundert infolge von Judenverfolgungen aus Köln in den Osten ausgewandert waren und sich später in Příbor (Freiberg) niederließen.[1][2] Sein Vater, der Wollhändler Kallamon Jacob Freud ( 18. Dezember 1815 in Tysmenitz, Galizien;  23. Oktober 1896 in Wien), war bei Sigmunds Geburt schon fast vierzig Jahre alt und in dritter Ehe mit Amalia Freud (1835–1930; geborene Nathansohn) verheiratet. Freud hatte zwei ältere Halbbrüder aus den früheren Ehen seines Vaters sowie sieben jüngere leibliche Geschwister. Als Jacob Freuds bis dahin florierendes Wollhandelgeschäft in der 1857 einsetzenden Wirtschaftskrise bankrott ging, bedeutete dies für die bis dahin wohlhabende Familie den sozialen Abstieg. 1859 zog sie aus wirtschaftlichen Gründen zunächst nach Leipzig und kurze Zeit später nach Wien. Dort wurde Freud 1865 ins Leopoldstädter Communal-Realgymnasium aufgenommen. Freud war ein hervorragender Schüler und bestand dort die Matura 1873 mit Auszeichnung. Nach anfänglichen Plänen, Jura zu studieren, immatrikulierte er sich 1873 an der medizinischen Fakultät der Universität Wien. Ab 1874 wurde er von Carl Claus, einem seiner Professoren für Zoologie, gefördert, der ihm auch ein Stipendium besorgte. 1876 befasste er sich während eines Forschungsstipendiums an der Zoologischen Versuchsstation in Triest vor allem mit Untersuchungen zum Hoden des Aals. Im selben Jahr wechselte er in Wien an das Physiologische Institut unter Ernst Wilhelm Brücke. 1879 trat er seinen einjährigen Militärdienst an und promovierte 1881 mit dem Thema „Über das Rückenmark niederer Fischarten" zum Doktor der Medizin. 1882 trat Freud eine Stelle im Wiener Allgemeinen Krankenhaus unter Theodor Meynert an, die er bis 1885 innehatte. Dort arbeitete er im Laboratorium für Gehirnanatomie. 1884–87 befasste er sich mit Forschungen bezüglich Kokain. Die Studie „Über Coca" erschien nach Selbstexperimenten. Der Versuch, einen morphiumsüchtigen Freund mit Kokain zu heilen, misslang, was Freud jedoch nicht in seinen Publikationen zugibt, sondern nur in privaten Briefen an seine Verlobte Martha Bernays, die der Freud-Biograph Ernest Jones auswerten konnte. Freuds inzwischen vollständig veröffentlichte Korrespondenz mit Wilhelm Fließ bestätigt, dass Freud selbst über längere Zeit in hohem Maß Kokain genommen hat. Während einer Studienreise nach Paris 1885 besuchte er u. a. die psychiatrische Klinik am Hôpital Salpêtrière, wo Jean-Martin Charcot wirkte, ein als „Napoleon der Hysteriker" bekannter Professor für Pathologische Anatomie, der ihm Anschauungsunterricht über Hysterie sowie über die Auswirkung von Hypnose und Suggestion vermittelt. Schon einige Jahre zuvor hatte der junge Freud auch den Arzt Josef Breuer kennengelernt. Der Fall der „Anna O." (Bertha Pappenheim), die bei Breuer seit 1880 in Behandlung war, führte zur gemeinsamen Erarbeitung der so genannten „Sprechtherapie", einer Art Vorstufe der Psychoanalyse.
Nach seiner Habilitation 1885 erhielt Freud im September eine Privatdozentur für Neuropathologie an der Universität Wien. Am 25. April 1886 ließ er sich als Arzt nieder und leitete die neurologische Abteilung im Ersten Öffentlichen Kinder-Krankeninstitut von Max Kassowitz bis 1897. Sein im Oktober 1886 gehaltener Vortrag „Über männliche Hysterie" stieß beim Publikum, der „Gesellschaft der Ärzte", auf Ablehnung. 1889 besuchte Freud Hippolyte Bernheim in Nancy, der Versuche mit der sogenannten posthypnotischen Suggestion durchführte. Aus diesen Versuchen schloss Freud, dass es ein Unbewusstes geben müsse, welches verantwortlich für einen Großteil menschlicher Handlungen ist.
Категория: Мои статьи | Добавил: Alex (01.07.2011)
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